FAQ

FREQUENTLY ASKED QUESTIONS

 

Was war die ursprüngliche Lehre des Tarot?

Wie lässt es sich in der Gegenwart als Hilfe benutzen, um in Kontakt mit unserem wahren Sein zu kommen?

 

Hier findest Du Antworten auf deine Fragen zu Essential Tarot, Readings und Co. Falls nicht, sende mir gern eine Nachricht über das Kontaktformular. Alternativ geht auch per Mail an info@essential-tarot.com.

Auf Instagram poste ich regelmäßig Neuigkeiten und Inspirierendes zum Tarot, um euren und meinen Wissensdurst zu stillen.

Was ist Essential Tarot?

Essential Tarot öffnet Räume und Möglichkeiten, in denen sich das Wesentliche und Unsagbare entfalten darf. Es lädt ein zum Spielen, Entdecken und Erforschen der eigenen inneren Bilderwelt. Du kommst in Kontakt mit der Tiefe, Magie und Leuchtkraft deiner Seele, findest kreative Antworten auf wichtige Themen und Lebensfragen und triffst Entscheidungen , die sich essentiell richtig und gut für Dich anfühlen.

Was sind Tarotkarten?

Ebenso wie in Märchen, Mythen und Legenden liegt den Tarotkarten ein Zauber, eine universelle Symbolsprache zugrunde, die sich in archetypischen Bildern zeigt. Alles was wir fühlen und ausdrücken, formt sich aus diesen Archetypen, die nach C.G.Jung Ausdruck des sogenannten „kollektiven Unbewussten“ sind.

Ein klassisches Tarot-Deck besteht aus 78 Karten.

Die 22 Karten der großen Arkana (lat. Geheimnisse) ist auch als Reise des Helden bekannt und zeigt eine archetypische Einweihungsreise in die Lebens- und Entwicklungsgeschichte des Menschseins.

Auf den 56 Farbkarten der kleinen Arkana sehen wir Geschichten, die wir aus dem täglichen Leben kennen. Sie sind den vier alchemistischen Elementen Feuer, Erde, Wasser und Luft zugeordnet.

Woher kommt Tarot?

Die Geschichte ist genauso vielseitig und bunt wie das Tarot selbst. Es gibt die Annahme, das Tarot ursprünglich auf die ägyptische Weisheitslehre zurückgeht.

Allgemein bekannt ist, das Tarot das erste Mal in Italien unter dem Begriff Tarock bzw. Tarochi, als Spielkarten verwendet wurde und mit den Zigeunern als Wahrsagerkarten nach Europa kam. Ende des 14. Jhd. wurde das Marseille Tarot in Frankreich sehr bekannt. Im Laufe des 20 Jhd. hat sich das Rider-Waite-Tarot zum beliebtesten und bekanntesten Tarot-Deck entwickelt. Inzwischen sind Tarotkarten in unterschiedlichen Versionen erhältlich und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Künstler, wie Picasso und Dali, als auch der Psychologe C.G. Jung und der Mythenforscher Joseph Campbell haben das Tarot erforscht und weiterentwickelt. Auch immer mehr Psychotherapeuten und Theologen entdecken die positive Heilkraft der Karten für sich neu und haben sämtliche Bilder des Tarot in ihre Arbeitspraxis integriert.

Was bedeutet das Wort Tarot?

Die Herkunft des Wortes “Tarot” ist ungeklärt. Man kann den Namen aus der ägyptischen Sprache deuten als den königlichen Weg: »Tar« = Weg, Pfad und »Ro« = König, königlich.

Aber auch die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der vierbuchstabigen Schreibweise lassen genügend Vermutungen über die Herkunft und den Bedeutungsgehalt des Namens zu:

TARO (T)       

  • TORA= Belehrung, Anweisung (hebr.)
  • ORAT = Die Sprache, das Wort (lat. oratio)
  • RATO = Die Verwirklichung (lat. ratus)
  • ATOR = Ägyptische Gottheit der Einweihung
  • ROTA = Das Rad des Werdens (lat.)
  • OTAR = Hören (griech. otarion)
  • AROT = Arbeiten (griech. arotos)
Wie kann mir Tarot helfen?

Wenn wir die Karten legen, zeigt das Kartenbild eine „Momentaufnahme” der wirksamen Energien und Einflüsse unserer Situation. Wir projizieren unser Inneres dabei auf die Bilder des Tarot.  Dadurch können wir für eine Weile aus dem Problem heraustreten und in aller Ruhe die aktuelle Lage von einer höheren Warte aus betrachten und auf uns wirken lassen.

Die universelle Symbolsprache des Tarot bringt uns in Kontakt mit den tieferen Schichten des Seins, denn unser Unterbewusstsein kann Bilder verstehen, ganz ohne intellektuelle Erklärung. Beim bewussten Schauen und Hinspüren können wir so Dynamiken in unseren Beziehungen durchschauen, Zusammenhänge erkennen und intuitiv Lösungswege finden.

Verborgene Ängste, Gefühle des Nicht-Wert-Seins und andere hinderliche Selbstsabotage-Muster werden aufgedeckt und unser eigentlicher göttlicher Kern, unser wahres Sein erstrahlt. Wir kommen in Berührung mit der Weisheit unseres Herzens und spüren Vertrauen, Verbundenheit und tiefen inneren Frieden.

Vor allem für Hochsensible ist Tarot ein liebevoller Begleiter und Spiegel für die eigenen Seelenqualitäten. Es hilft die wahre Identität zu erkennen und das Ich-Gefühl zu stärken. Wir gewinnen Vertrauen in unsere intuitiven Fähigkeiten zurück und schulen unsere feine Wahrnehmungsgabe. Das hilft uns die richtigen Entscheidungen zu treffen und mit Veränderungen besser umzugehen.

Wie kann es sein, das Tarot-Legungen immer die "richtige Antwort" geben?

Beim Ziehen der Karten wählen wir unbewusst stets die Karten aus, die in Bezug zu unserer aktuellen Lebenssituation stehen. Der Psychologe C.G. Jung nannte dieses Phänomen Synchronizität. Dabei beeinflussen sich zwei voneinander getrennte Teilchen gegenseitig, obwohl keine physisch wahrnehmbare Verbindung zwischen ihnen besteht. So kann es sein, dass Beschaffenheit und Zustand der beteiligten Menschen und deren Umfeld, sich im Vorgang einer Kartenlegung widerspiegeln. Es hängt eben alles zusammen. Jeder mit jedem, alles mit allem… Ja, diese Verknüpfungen wirken erstmal oft wie Zufall, da kausale Zusammenhänge häufig nicht ersichtlich sind.

Wir kennen dieses Phänomenen auch aus dem Alltag, wenn sich sogenannte „Zufälle” ereignen. In der Wissenschaft ist das ansatzweise aus der Quantenphysik durch das EPR-Paradoxon bekannt. Das gesamte Universum ist in den kleinsten Teilen enthalten (Mikrokosmos), die wiederum dem Ganzen entsprechen (Makrokosmos). Raum und Zeit sind nicht das, wofür wir sie halten.

Ich war noch nie bei einer Kartenlegerin und bin etwas nervös. Was erwartet mich bei einem Tarot Reading?

Es ist völlig normal und menschlich, vor einem Reading nervös zu sein.

Ich bin mir der Verletzlichkeit bewusst, die Menschen verspüren, die (vielleicht zum ersten Mal) zu einer Tarot-Session kommen. Du bist nicht alleine auf der Suche nach Antworten. Frag einfach und spür nach, was mit dir in Resonanz geht, was sich für dich stimmig und echt anfühlt.

Ich werde dir keine Binsengeschichten auftischen, noch Ratschläge erteilen. Wir alle wissen und spüren, was gut für uns ist. Mit Tarot schaff ich dir einen Rahmen, wo du deine Gedanken und Gefühle ordnen kannst und dir bewusst wirst, was gerade in deinem Leben passiert. Ein Reading hilft Dir auf spielerische Weise mit deiner inneren Bilderwelt in Kontakt zu treten, “zwischen den Zeilen zu lesen” und kann dir die Angst nehmen über den Tellerrand zu schauen.

Ich respektiere und wahre deine Grenzen, aber bestärke dich auch dazu, dich den Herausforderungen in deinem Leben zu stellen und für neue Eindrücke, Impulse und Veränderungen offen zu sein.

Während eines Readings können Gedanken, Gefühle, Empfindungen und Erinnerung zum Vorschein kommen die dich überraschen werden, Tarot zeigt dir Wege und Möglichkeiten damit konstruktiv umzugehen.

Vielleicht blitzt auch ein Aha-Moment auf oder nur ein leises Ahnen, woraus du erst später Wissen entwickeln wirst. Alles ist möglich, nichts muss. Letztendlich entscheidest du wohin die Reise geht.

Wie bereite ich mich am besten auf ein Tarot Reading vor?

Du solltest eine gewisse Neugier, Phantasie und Selbstreflektiertheit zum Kartenlegen mitbringen.

Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen eines Tarot Readings ist auch der eigene Wunsch, der Wille und die Offenheit zur Veränderung.

Sei dir aber bewusst, dass du letztendlich selbst entscheidest, was vom Gesagtem du in dein Herz lässt. Nimm dir also genügend Zeit in dich hineinzuspüren was sich stimmig anfühlt und was nicht. Dann kannst du aus der Session mit vielen interessanten Antworten bestärkt und inspiriert hervorgehen.

Falls Du ein Reading online buchst, schau das du einen ruhigen Ort findest, wo du für die nächste Stunde ungestört bist. Es ist gut, vorher alle Arbeiten zu erledigen: aufräumen, Telefonate, die Kinder versorgen – damit du dann gedanklich auch wirklich frei und aufnahmefähig bist für das Reading. Vielleicht magst dich davor auch mit einem kleinen Ritual einstimmen, etwas Palo Santo oder Salbei räuchern oder tanzen.

 

Was kann ich die Tarotkarten fragen?

Die Tarot Karten geben Auskunft über alle Bereiche des Lebens, wie Liebe, Beziehung, Trennungsschmerz, Job, Berufung, Trauer, Lebenskrisen oder auch spirituelle Fragen.

Es ist wichtig das Du deine Frage so präzise wie möglich stellst. Je klarer und detaillierter, desto genauer zeigen die Karten Lösungen und Aha-Erlebnisse auf. Ebenso sind Eckdaten wichtig, worum es in etwa geht.

In einem persönlichen Gespräch können wir deine Fragestellung gerne gemeinsam erörtern. Falls du ein E-Mail oder Audio Reading bei mir buchst, leg ich dir ans Herz, dir vorher Zeit zu nehmen, die richtige Frage auszuformulieren.

Es ist ganz einfach: Unklare Frage – unklare Antwort. Klare Frage – klare Antwort.

Diese Fragen beantworte ich generell nicht:

  • Ja/Nein Fragen
  • Fragen über Dritte
  • Fragen nach dem genauen Zeitpunkt

 

Was ist ein meditatives Reading?

Beim Meditieren über die Tarotkarten wirst du zum stillen Beobachter. Du nimmst aufmerksam wahr, was die Bilder beim Betrachten in dir auslösen. So kannst Du die Gesetzmäßigkeiten der Natur und deines Körpers nachspüren, um deine eigenen inneren Kräfte zu entdecken und zu entwickeln.

Es stellt sich innerlich eine neu erlebte Klarheit und Ordnung ein. Dein Verstand verbindet sich mit deinem Herzen und richtet sich neu aus. Deine innere Welt kommt in Einklang mit der wahren Natur der Wirklichkeit. Gedankliche Verzerrungen und emotionale Blockaden lösen sich auf. Deinem Bewusstsein eröffnet sich eine ganz neue Tiefe und Dimension.

Viele KartenlegerInnen beschreiben eine solche meditative Reise durch die Tarotkarten als sehr heilsam, intensiv und hilfreich beim Verstehen der Tarotkarten und der eigenen Persönlichkeit.

Das Meditieren mit dem Tarot ist übrigens kein modischer Trend, sondern hat seine ursprünglichen Wurzeln im alten Ägypten. Es gibt die Theorie, die besagt, dass sich die Tarot-Botschaften als Weisheitslehren auf den Tempelwänden befanden. Sie dienten jungen Priestern und Priesterinnen zum Meditieren über die Gesetzmäßigkeiten der Natur – als Vorbereitung auf ihre Einweihung.

Kann ich für mich selbst Karten legen oder braucht es dazu eine besondere Begabung, so etwas wie einen sechsten Sinn?

Unbedingt! Das empfehle ich Dir sehr, denn durch das regelmäßiges Meditieren und Reflektieren mit Tarot, kommst Du in Kontakt mit deiner Intuition und wahren Essenz.

Du brauchst keine übernatürlichen Kräfte um die Karten zu lesen. Jedes Kind mit Augen zum Sehen und einem Herzen zum Fühlen, kann lernen Tarot zur Lösung seiner momentanen Fragen und Probleme heranzuziehen. Insbesondere hochsensible Menschen entdecken über die symbolreiche Bilderwelt der Tarot-Karten einen direkten Zugang  zu ihrer inneren Weisheit. Voraussetzung zum Umgang mit den Karten ist ein gewisses Maß an Offenheit, Neugier Fantasie, gute Selbstkenntnisse und die Fähigkeit zur Selbstreflexion.

Wenn du dir selbst beginnst die Karten zu legen, musst Du nicht einmal die Bedeutung der einzelnen Karten kennen. Viel wichtiger ist es, nachzuspüren was die Karten beim Betrachten in dir auslösen. Ich finde es sehr spannend, was dadurch alles bewusst wird und welche neuen Blickwinkel sich plötzlich offenbaren.

Du kannst die Tarotkarten auch nutzen, um mit deinem Partner mehr Verbundenheit und Intimität zu erfahren oder auch als Spiel zusammen mit deinen Freunden. Wenn Du dir dazu Anleitung bzw. Ideen wünschst, wie man das praktisch umsetzen kann, kannst du mich gerne für eine 1:1 Mentoring-Session kontaktieren.

Welche Grundregeln gelten?

 1. Ganzheitliche Sichtweise – anstatt Schwarz-Weiß Denken

Wertefreiheit, Wertneutralität. Es gibt kein Richtig oder Falsch, Kein Bewerten und Beurteilen, sondern ein Schauen und Reflektieren, bei dem du mit deinen eigenen Assoziationen mitwirken kannst und sollst!

 

 2. Keine Zukunftsdeutung – Sondern aktives Mitgestalten!

Ich bin keine Wahrsagerin. Die Zukunft entwickelt sich nicht aus vorherbestimmten Ereignissen, sondern durch das was wir Denken, Fühlen und Tun in jedem Augenblick neu.

Eigenverantwortung, Empowerment, Selbstvertrauen stärken – Vertraue Dir. Die Antwort liegt in dir!

 

 3. Empathie. Wertschätzung. Transparenz.

 Wir begegnen uns wertschätzend und respektvoll auf Augenhöhe – du bist Experte deines Lebens und ich bin Experte meines Lebens. Du entscheidest was gut und richtig für dich ist. Ich bin kein Guru oder allwissender Eso-Therapeut, sondern auch ein Mensch mit Schwächen und Stärken, der sein Bestes gibt und sich stetig weiterentwickelt, aber nicht die ideale Formel zum Universum hat.

 

Mehr dazu wie ich mit den Karten arbeite und wie NICHT, findest Du in meinem Ethik-Kodex.

HAST DU NOCH FRAGEN, DIE ICH NICHT BEANTWORTET HABE?

ICH BIN DA FÜR DICH. FRAG MICH EINFACH.

Egal welche Frage Dir auf dem Herzen liegt, ob groß oder klein, melde dich einfach. Ich liebe es über Tarot zu reden und freu mich von Dir zu hören! Verwende dafür bitte das Kontaktformular oder schreib mir eine E-Mail an info@essentialtarot.com

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